Die Nacht vergaß mich mitzunehmen! – Marie Golüke – Giorgio Zambelli

Giorgio Zambelli

Die Nacht vergaß mich mitzunehmen! – Marie Golüke – Giorgio Zambelli

Die Nacht vergaß mich mitzunehmen! – Marie Golüke – Giorgio Zambelli 192 300 Die Aktgalerie

Marie Golüke – Giorgio Zambelli

02.03.2012 – 01.04.2012

Marie Golüke und Georgio Zambelli lernten sich 2010 über ein Modelforum kennen. Die Zusammenarbeit stimmte sofort. Nachdem Marie Georgio eines ihrer Gedichte vorgetragen hatte, machten sie gemeinsam ein Fotoprojekt, woraus 25 Bilder entstanden, die auf Gedichten von Marie Golüke basieren und in denen sie selbst als Modell auftritt, also ihre eigenen Gedichte in visualisierter Form reflektiert. Marie Golüke setzt sich in diesen Gedichten mit sich selbst und ihrer Umwelt auseinander und verarbeitet persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Probleme.

Marie Golüke wurde am 12.12.1988 geboren und studiert jetzt in München Theaterwissenschaft. Mit ca. 15 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie schrieb Gedichte wie andere Tagebücher. Ihr Stil hat sich m Laufe der Jahre verändert und ist gerade sehr von dem Sprachrhythmus des Hip Hop und Poetry Slams beeinflusst. Sie ist in vielen Theaterproduktionen zu sehen und schreibt ihren eigenen Theaterblog.

Giorgio Zambelli, geboren 1961, kam schon in seiner Jugend zur Photographie und wandte sich bald seinem heutigen Sujet, der erotischen Schwarz-Weiß Photographie zu. Er arbeitet als Autodidakt und sucht in seinen Arbeiten die visuelle Umsetzung konzeptioneller Bildideen. Er bedient sich dabei gerne gängiger Symbole, allerdings oft mit einem ironischen Augenzwinkern. Auch die zur Umsetzung der jeweiligen Bildkonzeption gewählte Technik ist nicht Selbstzweck, sondern ist auf das jeweilige Motiv abgestimmt, um eine optimale Bildaussage zu erreichen.

Einzelausstellungen: 1997 (FRANK, München), 1999 (Photoklub des Europäischen Patentamts, München), 2005 (Sexy Scissors, München), 2011 (Haus der kleinen Künste, München), 2012 (Catonium, Hamburg). Daneben nahm Giorgio Zambelli an zahlreichen Gruppenausstellungen teil.

Das Ergebnis liegt auch in Buchform vor. Erhältlich bei Amazon.
(http://www.amazon.de/Die-Nacht-vergass-mich-mitzunehmen/dp/3844872752).

Der Fotograf Andreas Maria Kahn schreibt: “Ich lese sehr viel. Auch sind öfters Gedichte dabei. Die meisten langweilen mich aber, weil sie zu sehr an der Realität vorbeigehen oder so unverständlich geschrieben sind, dass wohl nur der Verfasser weiß, was er gemeint hat. Diese Gedichte haben mich aber berührt, gefesselt. Ein so ein gewaltiger Rausch an Gefühlen in ein paar Worten, das ist große lyrische Kunst. Moderne Gedichte haben oft das Problem, dass moderne Worte den Text mit Gewalt in die heutige Zeit transportieren sollen, was meist recht platt klingt. Gedichte haben doch einen recht klassischen Ursprung. Und das ist eben die Kunst, die klassische Struktur des Textes so zu bearbeiten, dass man das Hier und Jetzt spüren kann. Das habe ich in den Gedichten von Marie Golüke gefunden. Bis jetzt kannte ich so eine intensive und lebendige Sprache nur bei Charles Bukowski und Ernest Hemingway.

Die bei der Zusammenarbeit von Marie Golüke und Fotograf Giorgio Zambelli entstandenen Fotografien kann man nur als hervorragend beschreiben.
Unbedingte Empfehlung!!“

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