Die Erotik der Seele

Andr?s Ginestet

Die Erotik der Seele

Die Erotik der Seele 209 300 Die Aktgalerie

Andrés Ginestet

03.04.2009 – 30.04.2009

Andrés Ginestet stellt in der Aktgalerie Werke zwei seiner Fotoserien aus, die zu seinem Schaffenszyklus Körper und Seele gehören. Trotz der Nacktheit der Bilder geht es dabei weniger um die Körper, sondern um die darin enthaltenen Seelen, die durch die Überlagerung und Spiegelung der Körper wieder sichtbar werden. Dabei bezieht sich der Künstler auf Tizian und sein Werk Himmlische und irdische Liebe (1515).

Aus der Serie Zwei Tänzerinnen zeigt er neue Arbeiten eines kunsthistorischen Archetyps –zwei Tänzerinnen, die sich auf jedem Frauenkörper abzeichnen. Mit Hilfe von Körpermalerei, Tanz, Fotografie und Spiegelung hält er diese fest und macht sie für den Betrachter sichtbar.

Aus der Serie Luz (Licht) zeigt Andrés Ginestet Werke, die der Anbetung des Lichtes gewidmet sind. Dabei nimmt er sowohl die Kreuz- als auch Kelchsymbolik auf, wobei die Weiblichkeit und Fruchtbarkeit jeweils im Vordergrund stehen und das Kreuz in Anlehnung an die anzestralen Fruchtbarkeitssymbole.
Dabei geht es Andrés Ginestet um die verborgene Erotik der Seele.

Workshopankündigung

Sonntag, den 5. April 2009, 14-18 Uhr

Utopische Fotografie wagen? Der Weg zu einer nachhaltigen Fotografie

Was haben Goya, van Gogh und Cindy Shermann gemeinsam?
Basierend auf meiner systemischen Analyse des Kunstgeschehens, soll dieser Frage in einem kurzen Einführungsvortrag nachgegangen werden. Hierbei soll die Bedeutung des Begriffs Epoche für die derzeitige Kunstwelt erläutert werden. In einem kurzen historischen Rückblick soll aufgezeigt werden, welche Strömungen sich aus welchem Grund entwickelt haben und welche systemischen Funktionen sie jeweils in der Gesellschaft inne haben. Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Fotografie und warum sind manche Kunstwerke nachhaltiger als andere?

Im zweiten und praktischen Teil des Workshops sollen die im theoretischen Teil erläuterten Begriffe wie Fragment, Zerstörung, Kohärenz, Kontingenz, Distinktion und Nachhaltigkeit an verschiedenen Fotografien diskutiert werden.

Es wird darum gebeten, dass die TeilnehmerInnen eigene und / oder fremde Fotografien mitbringen.

Vernissage, Freitag, den 3. April 2009, um 19.00 Uhr

http://ginestet.imago.de

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